Rhinovirus: Mehr als ein normaler Schnupfen-Virus

19. Juni 2017

Schnupfen im Sommer? DAS steckt dahinter…

Jährlich erkranken Millionen von Menschen an Rhinoviren. Das meist unterschätzte Virus ist verantwortlich für lästige Erkältungen oder langwierigen Schnupfen. Und seine Hochsaison hat gerade erst begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein in den lauwarmen Frühlingsmonaten fühlt sich das Rhinovirus nämlich besonders wohl. Wir uns auch. So kommt es, dass viele Menschen auch bei schönem Sommerwetter an Schnupfen erkranken. Was aber hilft gegen Rhinoviren? Gute Frage. Eine Frage, die sich auch die Forschung stellt … ohne übereinkommende Antwort:

„Rhinos“ in der Nase?

Wenn die Nase läuft, die Glieder schmerzen und sich Taschentücher stapeln, weiß jeder, was kommt: eine Erkältung. So ziemlich jeder litt schon mal an einem Schnupfen. In der warmen Jahreszeit ist meistens das Rhinovirus dafür die Ursache. Ein Virus, das weltweit über 100 verschiedene Arten zählt.

 

Nistet sich das Virus im Körper ein, dauert es maximal 2 Tage, bis sich die ersten Erkältungssymptome zeigen. In diesen 2 Tagen passiert eine Menge im Körper. Als Hauptwohnsitz wählt das Rhinovirus die Nasenschleimhaut und ruft dort schmerzhafte Entzündungen hervor. Während die meisten Viren im Näschen verweilen, verteilt sich der Rest massenhaft im ganzen Körper und sucht seinen Weg ins Freie. Bis Erkrankte beschließen, mit ihrem Schnupfen im Bett zu bleiben, haben sie längst andere mit ihren Rhinoviren angesteckt.

Aktiv vor Rhinoviren schützen? Aber wie?

Eine Frage, die sich auch Wissenschaftler seit geraumer Zeit stellen. Denn in der Medizin gehen die Meinungen auseinander.

 

Das Rhinovirus verbreitet sich durch Tröpfcheninfektionen. So wird es durch Husten, Niesen und Sprechen von Mensch zu Mensch übertragen. Da das Virus neben seiner Gabe der Vermehrung auch ein Meister der Tarnung ist, kann niemand sagen, für wie viele Schnupfen-Infekte es wirklich verantwortlich ist. Zudem gesellen sich sekundär auch Bakterien gerne dazu.

Die Theorie, dass ein schwaches Immunsystem angreifbarer ist, wird heute in Frage gestellt. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Zeit man in Bussen oder Bahnen verbringt. Dort, wo besonders viele Erreger im Umlauf sind. Der beste Schutz vor Rhinoviren ist allerdings, den Kontakt mit Mitmenschen zu vermeiden. Das funktioniert vielleicht an einem faulen Sonntag auf dem Sofa. Langfristig ist das aber unmöglich.

Nase zu und durch? Nicht mit uns!

Wie man es auch dreht und wendet: Dem Rhinovirus ist nicht zu entkommen. Menschen zu meiden und den Urlaub in den eigenen 4 Wänden zu verbringen ist auch keine Lösung.

 

Schnupfen kann einen zu Hause einsperren. Muss er aber nicht.

Lassen Sie sich von Rhinoviren nicht das schöne Wetter verderben. Um Ihre tapfere Nase durch den Sommerschnupfen zu bringen, sollten Sie 3-mal täglich einen Nasenspray mit den Wirkstoffen Xylometazolin und Dexpanthenol verwenden. Das Wirkstoff-Duo lässt gereizte Schleimhaut abschwellen und unterstützt diese gleichzeitig bei der Heilung. So bekommen Sie besser Luft durch die Nase und können trotz feindlicher Rhinoviren die Wochenenden im Freien genießen.

Wir wünschen eine erholsame Nacht − und eine gute Besserung!

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