Auch Naseputzen will gelernt sein.

20. Januar 2017

Schnäuzen Sie sich richtig oder falsch?

Egal ob im Winter oder im Frühling – es dröhnt zu jeder Jahreszeit. Während sich die einen schnäuzen wie die Elefanten, niesen die anderen wie Mäuschen. Wie Schnäuzen richtig funktioniert? Wir haben 5 Tipps, die Sie wegblasen:

1.Niesen oder nicht niesen? Das sollte keine Frage sein!

Die Nase kitzelt. Es wird tief Luft geholt. Und schon erntet man böse Blicke von Sitznachbarn im Bus. Auch wenn viele Menschen Niesen in öffentlichen Verkehrsmitteln als unangenehm empfinden, sollten Sie Ihrer Natur freien Lauf lassen. Denn durch das bewusste Zurückhalten eines Niesers baut sich schädlicher Druck in den Nasennebenhöhlen, der Erreger ansaugt und so zu einer Entzündung führen kann. Wenn das nächste Mal also die Nase kitzelt, lassen Sie es einfach raus.

 

Apropos:

Wenn die Nase läuft ...

2.Taschentuch? Hand vorhalten? Oder lieber in den Ärmel?

Wenn der Nieser kommt, muss es oft schnell gehen. Doch bevor Ihre Bazillen durch die Lüfte gleiten, fangen Sie sie lieber mit dem Taschentuch ein. Sonst können Tropfen Ihres Nasensekrets bis zu 3 Meter weit fliegen und die Menschen im Umfeld attackieren. Wie das in Zeitlupe aussieht, zeigt folgendes Video:

Findet sich kein Taschentuch im Hosensack, passiert in den meisten Fällen folgendes: Ab in die Hand! Aber Vorsicht: Denn wer auf das berühmte „Handvorhalten“ zurückgreift, steckt möglicherweise andere an. Unsere Hände kommen täglich mit Türklinken, Kaffeemaschinen und Lichtschalter in Kontakt, die ein optimaler Nährboden für die Übertragung von Keimen sind.

 

Ein mindestens genauso guter Nährboden, ist die Armbeuge. Wer seinen Mitmenschen etwas Gutes tun will, der niest am besten hier rein. Zwar überleben Bazillen dort genau so gut, aber sie bleiben zumindest unter sich. Nur Ihre Jacke sollten Sie öfters zur Reinigung tragen …

3.Eins nach dem anderen

Wer sich schnäuzt, sollte nicht aus beiden Rohren gleichzeitig pfeifen, denn meist ist ein Nasenloch stärker zugeschwollen als das andere. Daher sollte beim Naseputzen eine Seite zugehalten werden, während man durch die andere bläst. Bleibt ein Nasenloch beim Schnäuzen frei, kann sich der Druck in den Nasenhöhlen ausgleichen. Na dann, Feuer frei!

4.Hand drauf? Lieber nicht …

Patienten mit Schnupfen oder Erkältung sollten auf den Handschlag zur Begrüßung vorerst verzichten. Da sich Viren mit Vorliebe auf Händen festsetzen, stellt ein Kontakt ein hohes Ansteckungsrisiko dar. Auch ein Bussi links und Bussi rechts kann bei Schnupfen gefährlich unangenehm werden. Wir empfehlen im Zweifelsfall auf die physische Begrüßung zu verzichten und das Gegenüber aufzuklären. Sie oder er wird es Ihnen verzeihen.

Selbst Herr Elmayer würde in diesem Fall ein Auge zudrücken …

Falls Sie trotz Schnupfen nicht auf Körpernähe verzichten wollen, sollten Sie Ihre Hände nach jedem Niesen waschen oder desinfizieren. Auch wenn Händeschütteln nicht zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen zählt, schützt regelmäßiges Händewaschen Mitmenschen wie Arbeitskollegen vor der Ansteckungsgefahr. Eine Chance und ein Risiko zugleich. 😉

5.Sie haben die Nase „gestrichen voll“?

… und das auch nach dem Schnäuzen? Wenn Ihre Nase trotz Niesen, Aufziehen oder Ausspucken (Gänsehaut) läuft, bieten Nasensprays eine rasche Lösung. Während die meisten Sprays dabei helfen, die Nasenschleimhäute abzuschwellen, unterstützt Nasic mit dem Wirkstoff Dexpanthenol gleichzeitig den Heilungsprozess. So halten Sie Ihre Nase frei von Schleim und fern von Taschentüchern.

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