Nasenpflege bei Schnupfen

29. Dezember 2017

So wird das Näschen gesund gepflegt

Wir wissen, was unserem Körper bei Schnupfen besonders hilft: Heiße Hühnersuppe, warme Socken, der Lieblingsfilm… Alles Dinge, die zwar unserem Körper guttun, aber nicht per se unserer Nase. 

Zeit, auch unserem Näschen etwas Gutes zu tun. Womit Sie Ihre Nase bei Schnupfen verwöhnen und gesund pflegen, haben wir Schritt für Schritt in eine Anleitung gepackt.

Nase gut, alles gut!

Erste Diagnose: Was der Nase fehlt

Um die Nase richtig zu behandeln, braucht es vorab einen Status quo. Denn durch häufiges Niesen und zahlreiches Schnäuzen wird unser Näschen ziemlich strapaziert − sowohl innen als auch von außen. Raue Taschentücher scheuern beim Nasenputzen den Außenbereich auf. Die Haut wird wund, rissig und brennt bei jeder kleinsten Berührung. Aber auch von innen trocknet die Schleimhaut durch den ständigen Reiz aus − trotz überdurchschnittlich hoher Sekretproduktion.

Durch diese Strapazen wird unsere Nase ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Viren oder Bakterien fällt es jetzt besonders leicht, sich in der rissigen Haut anzusiedeln. Um ernsten Infektionskrankheiten vorzubeugen, ist die Nasenpflege jetzt besonders wichtig. Welche Schritte die Nase wieder gesund pflegen, zählen wir für Sie auf:

Schritt 1: Nasenschleimhaut von innen unterstützen

Eine gepflegte Schleimhaut ist die halbe Miete. Wichtig ist es, trotz des vielen Nasenputzens oder Bohrens (soll vorkommen), die Nasenschleimhaut feucht zu halten. So vermeiden Sie wunde, rissige Haut in den Nasenlöchern und Verstopfungen, die das Luftholen erschweren. Um verstopfte Nasen zu befreien, helfen abschwellende Nasensprays die Nasenschleimhaut zu beruhigen. Achten Sie besonders auf das Wirkstoff-Duo Xylometazolin und Dexpanthenol.

Neben dem abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin regeneriert das natürliche Dexpanthenol die gereizte Schleimhaut und unterstützt zusätzlich die Heilung. So unterstützen Sie Ihr Näschen optimal in der Schnupfenzeit!

Schritt 2: Sanfte Pflege von außen    

 Auch Schnäuzen sollte gelernt sein! Denn wer in Klopapier, oder noch schlimmer, Küchenrolle trompetet, tut seiner Nase und seinen Sitznachbarn nichts Gutes.

Seien Sie sanft zu Ihrem Riechorgan, umschmeicheln Sie es lieber mit weichen Taschentüchern. Achten Sie beim Nasenputzen außerdem auf ein sanftes Schnäuzen. Bei zu viel Druck könnte das Nasensekret in die Nebenhöhlen gepresst werden, was Schnupfen nur fördert. Noch mehr über richtiges Schnäuzen finden Sie hier (klicken!).

Schritt 3: Trinken, trinken, trinken!

Was macht denn die Teekanne hier? Hoffentlich viel Tee! Denn nicht nur bei Halsweh, sondern auch bei Schnupfen sollte Ihre Tasse immer in Reichweite bleiben.

Auch wenn Sie sich nicht für Hagebutte oder Rotbusch begeistern können, ist viel Trinken bei Halsweh das A und O für eine baldige Besserung. Wichtig ist, wie bereits erwähnt, dass Ihre Schleimhäute regelmäßig feucht gehalten werden. So wird Viren die Vermehrung im Körper erschwert. Neben einem Schnupfenspray mit dem Wirkstoff Dexpanthenol sollten Sie mindestens zwei Liter an Wasser oder Tee kippen.

 

Ihre Nase wird es Ihnen danken!

Wir wünschen gute Besserung!

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