Heuschnupfen oder Erkältung?

7. März 2017

Symptome richtig deuten:

 5 Unterschiede und Mythen

Hach ja … Der Frühling liegt wieder in der Luft und mit ihm Pollen, Gräser, Hasel und Erle. Für Allergiker beginnt jetzt die schlimmste Zeit des Jahres. Aber auch Naturfreunde und Langspaziergänger mit zu dünnen Jacken leiden schnell an einer laufenden Nase. Als Folge einer Erkältung oder doch eines Heuschnupfens?

Mit folgenden 5 Unterschieden finden Sie es heraus:

Unterschied 1: Der Ausbruch

Bei Frühlingstemperaturen und mit warmem Sonnenschein auf dem Rücken freut sich niemand über rinnende Nasen. Egal ob Heuschnupfen oder Erkältung. Einer der markantesten Unterschiede der beiden Störenfriede ist die Art des Ausbruchs, wie sich der Anfang allen Übels gestaltet.

Schnupfen entwickelt sich schleichend. Während Sie sich abends noch über die Wettervorhersage freuen, wachen Sie morgens mit beleidigter Nase auf. Am Weg in die Arbeit werden sprießende Schneeglöckchen nur müde belächelt. Tagsüber landen bereits die ersten, benutzten Taschentücher im Papiereimer. Wenige Stunden später ist der Schnupfen da.

Heuschnupfen hingegen tritt abrupt auf.

Sie öffnen die Haustür, der Wind weht Ihnen von links durchs Haar, und zack. Ab dem ersten Kontakt der Schleimhäute mit den Pollen beginnt das Niesen und findet kein Ende.

Unser Tipp? Werfen Sie in der Früh einen Blick auf einen Pollenflugkalender oder informieren Sie sich online auf der Seite des Pollenwarndiensts.

Wenn die Nase läuft ...

Unterschied 2: Symptome und Anzeichen

Häufiges Schnäuzen (und wieder Schnäuzen, und wieder …) ist sowohl bei Erkältungen als auch bei Heuschnupfen normal. Während sich das Niesen bei Erkältungen gewissenhaft über den Tag verteilt, suchen einem bei Heuschnupfen plötzliche Niesattacken heim.

Jucken der Rachen, die Nase und die Augen, ist das ein typisches Anzeichen einer allergischen Reaktion.

Oder Ihr Bürositznachbar hat heimlich die Schuhe ausgezogen. Soll vorkommen. Lieber vorsichtig nachsehen.

Unterschied 3: Die Dauer. Wie lange noch?

Auch das fragen wir uns im Büro ständig. Während ein Arbeitstag eine gefühlte Ewigkeit dauert, kann eine Erkältung bis zu zwei Wochen anhalten. Heuschnupfen kann einen sogar über mehrere Monate begleiten und sollte deshalb nicht ignoriert werden!

Nimmt Ihr „Schnupfen“ also kein Ende, empfehlen wir dringend einen Besuch beim Arzt.

Denn unbehandelter Heuschnupfen kann zu Asthma oder sogar bis zum anaphylaktischen Schock führen.

Unterschied 4: Die Antwort liegt im Taschentuch begraben …

Erkältung oder Heuschnupfen: Sind Sie trotz der bereits genannten Unterschiede noch unsicher? Dann raten wir, einen Blick ins benutzte Taschentuch zu werfen. Hört sich im ersten Moment zwar unappetitlich an (und das ist es auch), aber die Farbe des Nasensekrets verrät mehr über Ihre Gesundheit, als Sie denken.

Typisch bei Heuschnupfen ist glasklarer und stark wässriger Schleim.

Sind Viren oder Bakterien die Übeltäter, färbt sich das Nasensekret gelblich-grün. Achten Sie nur darauf, dass der Kollege mit den Käsefüßen nicht zusieht. Verstohlene Blicke ins benutzte Taschentuch sind schwer zu erklären …

In Ihrem Taschentuch finden sich noch andere Farben? Unser kleines Rotz-Lexikon verrät mehr über die Farbenlehre von Nasenschleim. Goethe wäre stolz!

Unterschied 5: Das Wetter

Die Wolken am Himmel ziehen sich zu einem Gewitter zusammen, genau wie Ihre Laune. Endlich ist der taschentuchreiche Arbeitstag vorbei und ausgerechnet am Heimweg fängt es zu regnen an. Aber ärgern Sie sich nicht! Denn auch vom Wetter lässt sich ableiten, ob eine Erkältung oder Heuschnupfen vorliegt. Bei warmer, trockener Luft oder während Sommergewittern platzen zahlreiche Gräserpollen, die noch leichter in die Atemwege eindringen. Allergiker-Nasen sind jetzt besonders gereizt und gefordert.

Linderung bei Heuschnupfen bringt Regen, der die Luft vom Pollen „auswäscht“.

Wohingegen Schnupfen-Nasen sich von trockener, mit Pollen belasteter Luft nicht beeindrucken lassen, sondern eher auf Kälte, Nässe und Wind beleidigt reagieren.

Baldige Besserung:

Wir lassen Sie nicht im Regen stehen. Sie verdächtigen eine Erkältung oder Schnupfen? Dann halten Sie am Weg nach Hause Ausschau nach einer Apotheke und fragen Sie nach nasic® Nasenspray. Rezeptfrei beruhigt der abschwellende Spray die gereizte und geschwollene Nasenschleimhaut. Für eine freie Nase und leichteres Atmen in wenigen Sekunden.

 

Deuten Ihre Symptome auf einen Heuschnupfen hin, empfehlen wir einen Besuch beim Arzt und einen Allergietest.

 

Ob Erkältung oder Heuschnupfen:
Wir wünschen gute Besserung!

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