Chronischer Schnupfen

14. November 2016

Hatschi!

Schnupfen ist lästig – noch lästiger ist es allerdings, wenn er gar nicht mehr aufhört.

Was ist Schnupfen eigentlich?

Von Schnupfen spricht man bei einer Entzündung der Nasenschleimhaut, die sich meistens im Zuge einer Erkältung entwickelt und normalerweise nach ein bis zwei Wochen wieder verschwindet.

Wie kommt es zu Schnupfen?

Unsere Nase lässt uns nicht nur riechen sondern wir atmen auch mit ihr. Sie funktioniert dabei wie ein Filter und reinigt, dank kleiner Härchen, die Luft.

Das macht sie für unseren Körper zur ersten Abwehrstation gegen Staub, Schmutz und Keime.

Ganz schön empfindlich

Unsere Nase ist sensibel, leicht zu reizen und antwortet auf diese Reizungen meist mit dem uns wohlbekannten Schnupfen! (Rhinitis)

Dabei entzünden sich die Schleimhäute die beide Nasenhöhlen auskleiden. Die Haut wird wund, sondert dabei ein Sekret ab und schwillt zudem an. Die Schleimhaut reagiert so auf unterschiedliche Einflüsse und Reize wie Viren, Bakterien oder allergieauslösende Substanzen, Staubpartikel, Gase, Rauch, kontaminierte Luft und – interessanterweise – auch starke Temperaturwechsel.

Dauerschnupfen

Ist die Nasenschleimhaut dauerhaft gereizt und entzündet spricht man von einer chronische Rhinitis, dem „Dauerschnupfen„.

Im Gegensatz zum akuten Schnupfen, der etwa ein bis zwei Wochen dauert, spricht man von ‚chronisch‘, wenn die Schnupfensymptomatik darüberhinaus über einen längeren Zeitraum besteht. Die häufigsten Ursachen für diese Beschwerden können eine Krümmung der Nasenscheidewand, Allergien oder eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung sein.

Was also tun?

Zuerst gilt es jene Stoffe, die eine Reizung hervorrufen, zu meiden bzw. ihnen “aus dem Weg zu gehen“ – wie zum Beispiel bei Allergien.

Zudem sollten Zugluft bzw. große Temperaturunterschiede wie Klimaanlagen/überheizte Räume, sowie offene Fenster bei Minusgraden, gemieden werden.

Um die gereizte Nasenschleimhaut zu beruhigen sind Salzwasserspülungen oder Spays wirksame Mittel. Es kommt dadurch zu einer Verflüssigung des zähen, schleimigen Sekrets. Das nun dünnflüssige Sekret kann leichter über die Flimmerhärchen abtransportiert und damit die darin enthaltenen Reiz- und Schadstoffe ausgewaschen werden.

Blockade lösen.

Falls es kaum mehr möglich ist über die Nase Luft zu bekommen, gibt es zum Beispiel die  Möglichkeit, abschwellende Nasensprays vor einem Dampfbad zu benutzen. So kann der heilsame Dampf gut eindringen und entfaltet seine optimale Wirkung.

Besonders in der akuten Phase erweisen sich abschwellende Mittel, wie Sprays oder Gels, als extrem wirkungsvoll. Die Schleimhäute schwellen rasch ab, der aufgestaute Schleim kann besser abfließen, die Nase wird „belüftet“: Die Blockade löst sich und das Atmen durch die Nase wird wieder ermöglicht.

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