Aufbau & Funktion unserer Nase

28. Februar 2018

Was unsere Nase alles kann

Ab und zu stecken wir sie in fremde Angelegenheiten, und manchmal tanzen andere auf ihr herum. Kein Wunder, dass sich unsere Nasen von lang bis kurz und krumm bis gerade voneinander unterscheiden. Doch abgesehen von der äußerlichen Erscheinung, funktionieren sie alle gleich. Dank ihres komplexen Aufbaus, übernimmt unser Näschen tagtäglich lebenswichtige Aufgaben. Welche das sind? Wir machen einen Ausflug in die Nase.

Theoriestunde: So ist unsere Nase aufgebaut

Mitten im Gesicht platziert, ist unsere Nase kaum zu übersehen. Was wir aber nicht sehen, befindet sich unter der Oberfläche. Ärzte sprechen hier von einem äußeren und einem inneren Teil. Zum äußeren, und sichtbaren, Bereich gehören zum einen die Nasenbeine und Oberkieferfortsätze, die sich unterhalb der Haut befinden. Ein Mix der sowohl aus festen Knochen aber auch flexiblen Knorpeln besteht. Dieser dämpft zum Beispiel den Aufprall ab, wenn wir auf die Nase fallen. Wortwörtlich.

Die innere Nase wird von der sogenannten Atemwegsschleimhaut großflächig ausgekleidet. Diese schützt uns vor Erkältungsviren und Bakterien. Neben der Nasenscheidewand, die Form und Richtung unserer Nase bestimmt und als Stütze für andere Nasenteile dient, befinden sich rechts und links die Nasenmuscheln. Außerdem gehören auch noch die Riechfasern zum inneren Nasenteil und ermöglichen, wie ihr Name schon verrät, unsere Geruchswahrnehmung.

Klar ist, wer so kompliziert aufgebaut ist, erfüllt mehr als nur eine Aufgabe für unseren Körper. Tatsächlich ist die Nase nicht nur unser Riechorgan, sondern auch unser Reinigungsapparat.

Die Nase als Riechorgan

Dank der sogenannten Riechschleimhaut, die alle Sinnesinformationen über die Geruchsnerven an die Riechzentren im Gehirn weiterleitet, können wir nicht nur einzelne Gerüche zuordnen, sondern diese auch als wohlriechend oder weniger angenehm wahrnehmen.

Im Gegensatz zu manchen Tieren ist unser Geruchssinn zwar nicht ganz so ausgeprägt, aber immerhin unterscheiden wir Menschen ungefähr 10.000 verschiedene Gerüche – Ihr Hund hingegen eine Million. Eine Superpower, die wir an den Fellnasen schätzen und nutzen. Speziell ausgebildete Vierbeiner können sogar Krebserkrankungen beim Mensch erschnuppern. Und auch Ihr Goldfisch erschnuppert sein Aquarium mit der Nase.

Die Nase als Atmungs- und Reinigungsapparat

Auch die ungeliebten Nasenhaare sind nicht irgendeine wilde Laune der Natur: Sie dienen als Filter unerwünschter Fremdstoffe, die über eingeatmete Luft eindringen möchten. Können kleinere Staub- oder Schmutzpartikel dann doch hindurchrutschen, sorgen feine Flimmerhärchen an der Nasenschleimhaut dafür, dass diese wieder über den Rachen und durch Husten oder Schlucken den Weg nach draußen finden.

Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllt unsere Nasenschleimhaut. Sie sorgt dafür, dass in unsere Lunge nur feuchtwarme Luft gelangt. Dazu gibt sie Feuchtigkeit ab, wärmt die Luft mit Hilfe eines Geflechts aus feinen Blutgefäßen und leitet sie erst dann in unsere Lunge weiter.

Ausgestattet mit Immunzellen, schützt uns die Nasenschleimhaut dank ihrer Barrierewirkung vor Viren, Bakterien & Co! Trocknet unsere Nasenschleimhaut aus, kann selbst sie unseren Körper nicht mehr ausreichend vor Fremdkörpern schützen. Vor allem im Winter kann trockene Raumluft ein Austrocknen der Nase beschleunigen, sodass Bakterien an dem geschwächten Nasenreinigungssystem vorbei gelangen.

befreit wie ein spray, pflegt wie eine salbe

Um wunde Nasen gesund zu pflegen, helfen Schnupfensprays, die die gereizte Nasenschleimhaut beruhigen. Achten Sie besonders auf das Wirkstoff-Duo Xylometazolin und Dexpanthenol.

Neben dem abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin, regeneriert das pflegende Dexpanthenol die gereizte Schleimhaut und unterstützt zusätzlich die Heilung. Eine Kombination, die nicht nur eine baldige Besserung verspricht, sondern auch wunde Haut wie eine Salbe pflegt. So unterstützen Sie Ihr Näschen optimal in der Schnupfenzeit!

Wir wünschen gute Besserung!

Weitere Themen